Wiebke Zimmermann

Wiebke Zimmermann

Studentin

Kirchenkreis Norden

Warum haben Sie für die Landessynode kandidiert?

In den letzten Jahren habe ich in verschiedenen kirchlichen Gremien und besonders in der Evangelischen Jugend viele Erfahrungen gesammelt. Dabei habe ich immer wieder erlebt, wie wichtig gute Rahmenbedingungen für die praktische Arbeit in Gemeinden und Kirchenkreisen sind. Mit meiner Arbeit in der Landessynode möchte ich dazu beitragen, dass diese Voraussetzungen auch in Zukunft gegeben sind.

Welche Themen sind Ihnen in der synodalen Arbeit besonders wichtig?

Ich habe großen Spaß an dem Thema Mission und Ökumene. In den letzten Jahren habe ich schon viele Erfahrungen im Bereich Ökumene sammeln dürfen. Ich freue mich, diese Arbeit in der Landessynode fortzusetzen. Dabei ist es mir wichtig, dass gerade die Partnerschaften zwischen Kirchengemeinden und Kirchenkreisen in unserer Landeskirche mit denjenigen aus anderen Kirchen weltweit erhalten bleiben und weiterhin gefördert werden. So wird globale Solidarität für Menschen vor Ort konkret.

Ein weiterer Schwerpunkt für mich ist die Frage, wie sich Kirche in Zukunft strukturell aufstellt. Wir stehen vor großen Veränderungen – etwa durch sinkende Mitgliederzahlen oder finanzielle Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, diesen Wandel bewusst zu gestalten und an den notwendigen Stellen auch den Mut zu Veränderungen zu haben. Dabei ist mir wichtig, dass möglichst viele Menschen in diese Prozesse einbezogen werden und transparent informiert sind. Nur so kann sichergestellt werden, dass Strukturen funktional bleiben und an den Bedürfnissen von Menschen in den Gemeinden ausgerichtet sind.

Wie wünschen Sie sich die Kirche von morgen?

Ich wünsche mir, dass die Kirche ein Ort ist, an dem Menschen gerne zusammenkommen und in Gemeinschaft sind. Dafür muss Kirche sich an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientieren und Räume schaffen, in denen Menschen ihren Glauben auf unterschiedliche Weise leben können und Gemeinschaft erfahren können. Genauso müssen Ehrenamtliche gestärkt und gefördert werden, denn eine Vielzahl der kirchlichen Angebote werden ehrenamtlich getragen. Kirche ist also auch ein Gestaltungsort für Ehrenamtliche - und dieser Handlungsspielraum muss erhalten bleiben.

Gleichzeitig wünsche ich mir, dass sich diese Kirche auch in gesellschaftlichen Fragen positioniert - besonders dort, wo es um Gerechtigkeit, Solidarität und die Bewahrung der Schöpfung geht. Für mich gehört es zum Auftrag der Kirche, nicht nur nach innen zu wirken, sondern auch Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.

Gremien

Mitglied:

Ausschuss für Mission und Ökumene, Planungsausschuss

 

Synodalgruppe Lebendig – Vielfältig – Kirche (LVK)